Die Sternsinger hatten dieses Jahr echt eine harte Saison. Man kann sich das richtig vorstellen: Vermutlich gab’s auch unter den Königen ein kleines Gerangel – wer darf den Turban tragen, wer muss die kalte Goldkrone aufsetzen? Die Krone glänzt zwar mega edel, aber mal ehrlich: So ein Turban hat einfach die bessere Thermo-Performance. Style trifft Funktion!

Zum königlichen Outfit gehört zum Glück auch ein warmer Mantel – darunter jede Menge Platz für Thermoklamotten in allen Schichten.
Die Kinder waren wieder unterwegs, von Haus zu Haus, mit zwei starken Botschaften im Gepäck:
Erstens der Weihnachtssegen. „Christus segnet dieses Haus“ – ein kleiner Aufkleber, der jetzt über vielen Türen hängt. Und der erinnert daran, wer unser Leben trägt und begleitet. Ein Blick darauf lohnt sich immer, beim Reingehen und beim Rausgehen: für das Leben zu Hause und auch für den Trubel im Job.
Und zweitens die Botschaft der Solidarität. Die Sternsinger-Aktion hat dieses Jahr Projekte gegen Kinderarbeit in Bangladesch unterstützt. Ein richtig wertvoller Beitrag – nicht nur wegen des Geldes, sondern weil er uns die Augen öffnet. Denn Hand aufs Herz: Wie oft vergessen wir, unter welchen Bedingungen unsere Kleidung genäht, gewaschen und verarbeitet wird?

Im Gottesdienst in der katholischen Kirche konnten wir die Sternsinger dann live erleben – feiern, lachen, ökumenisch zusammenstehen und gleichzeitig an die denken, denen es gerade viel schwerer fällt im Leben. Und ganz besonders an Kinder, die nicht die Chancen haben, die für uns so selbstverständlich sind.

Also: Danke für euren Einsatz! Danke für dieses wunderbare ökumenische Fest – und für den Mut, Segen und Solidarität in die Welt zu tragen.
Haltet euch warm, ob mit Turban oder Krone! Hauptsache, das Herz glänzt mit.
Liebe Eltern, wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Kind hier erkennbar ist, dann geben Sie mir kurz Bescheid. Wir nehmen dann das Foto heraus oder verpixeln das Gesicht ihres Kindes. Vielen Dank.