
Seit wenigen Tagen hängen unter dem Dachvorsprung der Kirche zwei Überwachungskameras. Mithilfe eines Steigers wurden sie installiert. Ihre Aufgabe ist es, den Bereich unmittelbar neben der Kirche zu überwachen.
Denn in den vergangenen Monaten haben sich die Fälle von Vandalismus leider gehäuft: Fensterscheiben wurden eingetreten, der Schaukasten mehrfach zerstört und die Kirchenwand mit Schmierereien verunstaltet. Zu jedem dieser Vorfälle wurde Anzeige erstattet und ein Polizeiaktenzeichen vergeben. Die Täter zu ermitteln, ist jedoch bislang nahezu unmöglich.
Niemand muss Sorge haben vor einem „Big Brother“-Effekt:
Es gibt keinen Überwachungsmonitor, die Aufnahmen werden nur betrachtet, wenn ein haftungsrechtlich relevanter Schaden entstanden ist!
Deshalb wurden uns die beiden Kameras nun von den zuständigen Behörden genehmigt. Sie sind so programmiert, dass sie ausschließlich außerhalb der Schulzeiten aufzeichnen. Jeweils nach 72 Stunden werden die Aufnahmen automatisch überschrieben.
Die Kameras zeichnen auch nur ein eingeschränktes Bild auf. Der Brunnenplatz selbst wird von diesen Kameras nicht erfasst, ebensowenig die Spielfläche der Schule hinter dem Schaukasten. Dies ist möglich durch eine programmierbare Schwärzung einzelner Aufnahme-Winkel.
Eine Ausnahme gibt es lediglich bei einer dritten Kamera anderer Bauart:
Sie dient nicht der Überwachung, sondern ausschließlich unseren Filmaufnahmen für den Sonntagmorgen – etwa wenn wir den Gottesdienst draußen vor der Kirche mit einem gemeinsamen Auftakt im Kreis beginnen oder wenn wir Eindrücke von Open-Air-Veranstaltungen für unseren Videostream festhalten.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter kirche-gomaringen.de/video/