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Eine schlechte und eine gute Nachricht

Zuerst die schlechte Nachricht – und die tut schon ziemlich weh:

Die geplante Renovierung unseres Kircheninnenraums muss um ein Jahr verschoben werden. Leider bekommen wir die notwendigen Genehmigungen nicht rechtzeitig, um wie vorgesehen Mitte Mai mit der Baustelle zu starten. Eine Verschiebung um nur ein paar Monate wäre keine gute Lösung, denn dann rutschen die Arbeiten zu weit in den Herbst hinein – genau in die Zeit, in der wir unsere Kirche dringend brauchen.

Denn im Sommer können wir gut ausweichen: Gottesdienste im Freien, Veranstaltungen im Gemeindehaus – das funktioniert. Aber spätestens zu Erntedank, zur Kinderbibelwoche und zum Volkstrauertag sollte die Kirche wieder voll nutzbar sein. Das würden wir mit einer Baustelle bis in den Herbst hinein nicht schaffen.

Nun können auch im Jahr 2026 noch Hochzeiten in der Kirche gefeiert werden

Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschieden, diesen großen Renovierungsschritt um genau ein Jahr zu verschieben.  Der neue Starttermin für die große Innenrenovierung ist nun Mai 2027. Bis dahin werden alle Genehmigungen vollständig vorliegen. Und wir hoffen sehr, dass unsere Kirchenheizung noch einen weiteren Winter tapfer durchhält.

Ein „Ständerling“ nach dem Gottesdienst, im hinteren Teil der Kirche

Nun aber zur guten Nachricht:

Vieles, was ursprünglich erst für einen späteren Bauabschnitt vorgesehen war, können wir voraussichtlich schon in diesem Jahr vorziehen. Dazu gehören vor allem Maßnahmen im Bereich der Elektroinstallation, die noch nichts mit dem Kirchenboden zu tun haben. Konkret:

  • neue Kabel für die Emporen
  • neue Leitungen für die Beleuchtung und den Ton
  • Vorbereitung von Kabeltrassen für das nächste Jahr
  • hoffentlich schon der Einbau des neuen Schaltschranks

Der Schaltschrank (Hauptverteilerschrank) wird voraussichtlich nicht an derselben Stelle installiert wie der bisherige. Das eröffnet uns die Möglichkeit, das neue System aufzubauen, ohne das alte sofort abschalten zu müssen – ein echter Vorteil.

Diese (gebraucht erworbenen) Stühle müssen noch ein weiteres Jahr auf ihren Einsatz warten – sie werden bei großen Gottesdiensten die verkürzten Bänke ergänzen

Und ein weiterer Pluspunkt: Wenn die Baustelle nicht unter Zeitdruck steht, wird sie in der Regel günstiger. Dann können wir mehr Eigenleistungen einbringen und Schritt für Schritt vorgehen.

Und genau da kommt ihr ins Spiel. Wir freuen uns sehr über Menschen, die Lust haben, sich bei dieser durchaus interessanten Maßnahme einzubringen. Keine Sorge: Niemand muss der Kirche aufs Dach steigen. Aber wer schon immer mal den Dachboden unserer Kirche genauer kennenlernen wollte – jetzt wäre die Gelegenheit.

Wir brauchen helfende Hände beim Kabelziehen, bei der Vorbereitung von Kabelschächten und bei anderen, ganz praktischen Arbeiten rund um die Technik.

Kurz gesagt: Die große Renovierung wartet noch ein Jahr – aber es geht trotzdem voran.