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Informationen des Trägers

Ansprechpartner

Evangelische Kirchengemeinde
Kindergartenarbeit
Kirchenplatz 2
72810 Gomaringen

Kirchenpflegerin Inge Kern

Kaufmännische Fragen
Finanzen & Organisatorisches
Gebäudeverwaltung

kern@kirche-gomaringen.de
07072 9104-11

Pfarrer Peter Rostan

Pädagogische Fragen
Personalführung
Qualitätssicherung

rostan@kirche-gomaringen.de
07072 9104-20

Diakon Klaus Forschner

Erstberatung für Familien und Elternteile in Krisensituationen, im Rahmen von „Netzwerk Leben“

forschner@kirche-gomaringen.de
07072 9104-12

Aktuelle Hinweise für Eltern

 

Unser evangelisches Profil

Merkblatt Gebühren  ab 1.4.2018

Aufnahmeantrag Kindergarten 2018

Sepa Lastschriftgenehmigung

Informationen der bürgerlichen Gemeinde Gomaringen

 

Unsere pädagogischen Fachkräfte (Okt 2017)

Hintere Reihe: Andrea Pfister (Ro), Ruth Reich (Pe), Tabea Link (Na), Franziska Beck (Ro), Margot Sohl (Pe), Lucia Goller (Na), Christina Thellmann (Na), Jonathan Graf (Pe)
Vordere Reihe: Rebekka Haas (Ro), Martina Gann (Ro), Sonja Gahn (Na), Anneliese Binder (Na), Heidi Bauer (Na), Bärbel Sawannia (Pe)

Ro = Rossberg-Kindergarten / Pe = Kindergarten Pestalozzi / Na = Naturkindergarten

Rechtliche Informationen zur Evangelischen Trägerschaft

Die Evangelische Kirche ist neben den Städten und Gemeinden der größte Kindergartenträger in Baden-Württemberg. Dies hat nicht nur historische Gründe:
Die negativen Erfahrungen des dritten Reiches mit seinem zentralistischen, in alle Bereiche der Gesellschaft hineinregierenden Staat ließ die Gründungsväter der Landesverfassungen und der Sozialgesetze eine schon längst vorher formulierte Idee aufgreifen: die der Subsidiarität.
Das Subsidiaritätsprinzip regelt als Soll-Bestimmung den Vorrang freier Träger vor öffentlichen Trägern.
Kurzgefasst bedeutet §10 Abs. 4 BSHG[1]: „Der Staat soll im Sozialwesen nur solche Aufgaben selbst wahrnehmen, für die sich kein freier Träger findet“.

Im baden-württembergischen Kindergartengesetz bildet sich dies zum einen in der vorgeschriebenen Träger-Pluralität, zum anderen in der Garantie von Mindestzuschüssen ab, die staatlicherseits an freie Träger bezahlt werden, um deren Gemeinwesenarbeit mit zu finanzieren. Darüber hinaus werden in Einzelverträgen mit den jeweiligen Trägern ergänzende Zuschüsse vereinbart, die die Fortsetzung einer (vom Staat so gewollten!) pluralen Kindergartenarbeit ermöglichen sollen.

Dabei ist die Wahrnehmung der Trägerschaft mit engen Auflagen verbunden: es gilt bei der Wahl der Betriebsform und beim Personalschlüssel die Entscheidung der kommunalen Bedarfsplanung zu achten und die Vorgaben der Landesbehörden einzuhalten (Betriebsgenehmigung, Hygiene, Sicherheit, Arbeitsrecht, etc.). Kurz gefasst: die Kommune beauftragt die Kirche mit einem Teil Ihrer Kindergartenarbeit, diese ist wiederum gegenüber der Kommune rechenschaftspflichtig, wie sie diesem Auftrag nachkommt.

Wir wollen als Kirchengemeinde eine Kindergartenarbeit mit evangelischem Profil, die aber offen ist für Kinder aller Konfessionen und Religionszugehörigkeit. Wir achten deshalb auf einen freundlichen, toleranten und wertschätzenden Umgang mit Kindern und Eltern anderer Prägung.


[1] “Wird die Hilfe im Einzelfalle durch die freie Wohlfahrtspflege gewährleistet, sollen die Träger der Sozialhilfe von der Durchführung eigener Maßnahmen absehen“

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