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Neues zur Kirchenrenovierung

Meldung vom 22. Januar 2014:

Lange ist’s her, seit wir das letzte Mal aktualisierte Informationen veröffentlichen. Inzwischen konnte man bereits einiges den Tageszeitungen entnehmen.
Die Außenrenovierung der Kirche ist weitgehend abgeschlossen. Nur noch an der Ostecke steht ein Teil des Gerüstes, um letzte Arbeiten an den beiden Kupferdächern zu ermöglichen. Die Zimmerleute werden noch im Turm tätig, um die dortige Holztreppe auszubessern. Außerdem steht noch die sehnsüchtig erwartete Sanierung der Glockenaufhängung an.
Wir freuen uns sehr über die vielen Spenden, die uns schon erreicht haben. Auch von Seiten der ausführenden Handwerker erhielten wir nicht nur Hilfe in Form von sehr guter, qualitativ höchst zufriedenstellender Arbeit, sondern auch durch manche Sachspende in Form von rabattierten Rechnungen. Inzwischen sind wir zuversichtlich, die Renovierung im März 2014 schuldenfrei abschließen zu können. Dazu tragen auch die bereits zugesagten Spenden von Gomaringer Gewerbetreibenden bei. In wenigen Wochen werden wir diese Hilfe über eine Sonderveröffentlichung honorieren.
Zur Finanzierung unserer Renovierung lesen Sie Näheres hier.

Meldung vom 13. August 2013:

Gelungenes Konzertwochenende zugunsten der Kirchenrenovierung.
Die beiden Konzerte liegen nun schon einige Wochen zurück, inzwischen gibt es zusätzlich zu den schönen und schwungvollen Klang-Eindrücken der Abende auch eine finanzielle Bilanz:
Insgesamt gingen 2.120 € an Spenden ein. Zusätzlich erbrachte der Verkauf von Getränken und Speisen einen Reinerlös von 1.328 €.
Wir sind sehr dankbar gegenüber den Musikern der Band Index und des Posaunenchors, aber auch gegenüber den vielen Helfern im Hintergrund. Und – nicht zuletzt – den Besuchern, die so großzügig gespendet haben!

Meldung vom 1. August 2013:

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Wir „knacken“ bald die 100.000 € – Grenze!
Aktuell werden noch 104.000 € an Spenden benötigt, um die Kirchenrenovierung finanziell zu stemmen.
Ohne die Zuwendung der Deutschen Denkmalstiftung in Höhe von 50.000 € sähe die Bilanz noch sehr viel schwieriger aus. Zusammen mit einem ergänzenden Zuschuss von 30.000 € durch die Landeskirche decken die Stiftungsgelder ziemlich exakt die unvorhergesehenen Mehrkosten von 80.000 € (siehe Meldung vom 12. Juli 2013).

Bitte helfen Sie weiter mit, dass unsere Kirchenrenovierung finanziert werden kann. Allen Spenderinnen und Spendern danken wir sehr herzlich!

 

Meldung vom 12. Juli 2013:

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Nach den besorgniserregenden Nachrichten von Anfang Juni (s.u.) sieht die Situation schon sehr viel besser aus:
Mittels einer aufwändigen Press- und Klammertechnik konnte bereits ein wesentlicher Teil des losen Mauerwerkes gerettet werden.
Außerdem wurde inzwischen die besonders wackelige Giebelwand auf der Ostseite vollständig abgetragen. Sie soll durch eine stabilere und zugleich leichtere Neukonstruktion ersetzt werden, die zugleich die regionalen Auflagen der Erdbebensicherheit erfüllt.

Leider haben die Zusatzmaßnahmen auch ihren Preis. Die Architektin rechnet inzwischen mit Mehrkosten in Höhe von ca. 80.000 €!

 

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Die beiden Fotos zeigen die Giebelwand vor und nach dem Abriss. Auf dem zweiten Bild sieht man das rote Schutznetz hinter der mittlerweile komplett offenen Wand.

 

 

 

Meldung vom 28. Juni 2013:


Pressen und Klammern.
Die Fachausdrücke erinnern beinahe an eine Geburtsstation. Dabei geht es hier nicht um ein neues Leben, sondern um die Bewahrung von altem Mauerwerk.
Unter dem Putz taten sich beängstigend große Risse auf, Bröselsteine kamen zum Vorschein und viel Flickwerk aus früheren Zeiten. Wie gut, dass unsere Spezialisten wirksam Abhilfe schaffen können:

Pressen oder auch “Verpressen” nennt man das Auffüllen von unzugänglichen Stellen durch dünnflüssigen Spezialzement. Mittels kleiner Bohrungen werden Hülsen eingesteckt, durch die der Zement hineingepresst werden kann, der sich so im Mauerwerk bis in die kleinsten Ritzen hinein verteilt.
Dabei muss sehr genau gearbeitet werden, mit Abdichtungen und Schalungen, sonst läuft die dünne Soße auch dorthin, wo man sie nicht haben will.

Lose, bald herabfallende Steine werden zusätzlich durch Bohrungen und schlanke Gewindestifte mit den benachbarten, festen Steinen verbunden. Die Fachleute sprechen hier von “Nageln”. Für einen der Fensterbögen reichte allerdings auch diese Therapiemaßnahme nicht. Er musste komplett neu aufgemauert werden, natürlich unter Verwendung der alten Steine. dazu musste zunächst ein bogenförmiges Holzgerüst eingesetzt werden, das während der Neukonstruktion des Bogens den Druck der darüber liegenden Mauer aufnimmt.

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Geklammert wird überall dort, wo bereits Gefährdungen der Statik erkennbar sind. Dazu bohrt man lange Löcher durch alle Steine, die man miteinander verbinden möchte. In unserem Turm sind diese Löcher und die dazugehörigen etwa 3,5 cm dicken Gewindestangen über 6 m lang! Sie werden mit Klammern auf Spannung gebracht.
Das Ganze erinnert entfernt an die Eckverbindung einer Küchenarbeitsplatte – nur sehr viel größer! Auf zwei verschiedenen Höhen sind jeweils vier solcher Stangen mittlerweile im Mauerwerk eingesetzt, für alle vier Himmelsrichtungen. So wird der Turm auf zwei Ebenen durch ein ineinander verspanntes Stahlquadrat zusammengehalten, nach außen unsichtbar, da innerhalb der Mauersteine. Die Klammern wurden über die Gewindestangen mit einem Druck von jeweils ca. 1,5 t gespannt, sodass der Turm nun nicht mehr auseinanderzubrechen droht.

All diese Arbeiten sind kein Luxus, sondern notwendig und unverzichtbar. Dennoch fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Denn sie müssen zusätzlich finanziert werden. Insgesamt rechnen wir mit etwa 80.000 € weiteren Kosten, die aufgrund des maroden Zustands des Mauerwerks anfallen. Bitte helfen Sie durch Ihre Spende mit, dass nicht nur die Lücke in der Mauer, sondern auch die große Finanzierungslücke geschlossen werden kann. Vielen Dank.

Meldung vom 8. Juni 2013:

Holzdübel

Handwerkliches Geschick und viel Erfahrung sind erforderlich, wenn man den maroden Dachstuhl wieder in Form bringen will. Dazu werden die alten Balken mit genau eingepassten neuen Stücken ergänzt und mit dicken Holzdübeln (!) verbunden.

Sie sehen, es geht voran – wenn auch mit manch unschöner Überraschung.

Laut Aussage der leitenden Architektin Sybille Kellhammer sei „die statische Situation des Mauerwerks viel schlimmer als angenommen. Momentan ist noch nicht klar, wie die Schäden behoben bzw. die Standsicherheit hergestellt werden kann. Wir müssen Teile des Putzes im Inneren entfernen, um Entscheidungen treffen zu können“.

Wir wollen hoffen, dass die Ergebnisse der neueren Untersuchungen nicht zu verheerend auffallen. Denn so viel ist klar: jetzt oder nie. Was gemacht werden muss, um die Kirche zu erhalten, wird auch gemacht!
Eine große Hilfe ist uns dazu die Unterstützung durch die Deutsche Denkmalstiftung.

Hier finden Sie nähere Informationen:

Geldsegen als Antwort auf Gebete (GEA-Artikel vom 28.5.2013)

Weitere Bilder der Kirchenrenovierung

 

 

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